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FRUIT LOGISTICA Daily

Alle Texte zur freien redaktionellen Verwendung. Fotos können mit der Angabe „Messe Berlin“ für die Berichterstattung (nicht für Werbezwecke) kostenfrei genutzt werden – Beleg erbeten. Weitere Pressefotos unter: www.fruitlogistica.de/Presse/Pressefotos



Zahlen des Tages

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Fachbesucherinnen und Fachbesucher der FRUIT LOGISTICA sind Entscheiderinnen und Entscheider. Sie bestimmen über den Einkauf in ihrem Unternehmen, die meisten davon sogar ausschlaggebend. Ihr Hauptinteresse gilt frischem Obst und Gemüse, und sie suchen neue Lieferanten und Kontakte. Die gesamten Ergebnisse der Besucherbefragung veröffentlicht die Messe am Dienstag.

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Menschen werden laut aktueller Hochrechnung der Vereinten Nationen im Jahr 2050 auf der Erde leben. Um den Bedarf an Lebensmitteln zu decken, braucht die Landwirtschaft laut Experten Innovationen. Das Potenzial ist besonders groß: Die Beratungsfirma McKinsey hat untersucht, dass die Landwirtschaft zumindest in Europa zu den am wenigsten digitalisierten Branchen gehört.

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Disruption in der Landwirtschaft

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„Disrupt Agriculture“ lautet das Motto des Start-up-Days auf der FRUIT LOGISTICA 2020. Wie schon im Vorjahr steht der letzte Messetag ganz im Zeichen von Innovationen. 20 junge Unternehmen stellen vor allem neue Softwarelösungen vor, die die gesamte Wertschöpfungskette optimieren sollen – vom Anbau bis zum Vertrieb.

Der Servicedienstleister Dimuto aus Singapur zum Beispiel kann mithilfe von Blockchain, Internet of Things und Künstlicher Intelligenz Frischeprodukte genau zurückverfolgen. Das niederländische Start-up Polariks hat einen Scanner für Traktoren entwickelt, der mit Hyperspektralsensoren präzise Informationen über einzelne Pflanzen bietet.

Disruption zieht sich auch durch die Fachveranstaltungen auf der Messe: Mehr denn je geht es um Datensammlung und Digitalisierung im Agrarsektor. Künstliche Intelligenz soll helfen, Ressourcen und CO2-Emissionen einzusparen sowie Abfall zu vermeiden. Die Drohnen der niederländischen Firma Rijk Zwaan zum Beispiel können Größe, Form, Farbe, Wachstum und Zustand der Früchte unter wechselnden Einflüssen im freien Feld überwachen.

Digitalisierung soll auch die Aufzucht in Gewächshäusern verbessern. Das war ein Thema in der neuen Halle „Greenhouse Technology“ und bei dem neuen Forum: „Smart Horticulture Global“. Vorgestellt wurden unter anderem vertikale Agrikulturen, Ernteroboter und effiziente Kreislaufsysteme. Die Firma Parus entwickelte für Gewächshäuser eine LED-Beleuchtung (Foto), deren Wellenlängen die Photosynthese beschleunigen kann.

Das Berliner Unternehmen Infarm stellt digital gesteuerte Gewächshauseinheiten vor, die Großhändler, Supermärkte und sogar der Einzelhandel im Innenbereich aufbauen und einsetzen können. Kunden sind dadurch näher an der Produktion, und die Lieferwege entfallen.

Ob Produktion oder Vertrieb: Im Mittelpunkt der Innovationen auf der FRUIT LOGISTICA steht die Frage, wie sich Ressourcen optimal nutzen und Schadstoffe verringern lassen.

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Drei Fragen an...

Michelle Redfern
Michelle Redfern, Gründerin von Advancing Women und Keynote-Speakerin beim Global Women’s Network

Warum brauchen Frauen in der Fruchtbranche ein extra Netzwerk?
Generell ist es ein strategischer Vorteil, wenn Frauen ihre Erfahrungen mit anderen Frauen teilen. Denn seien wir ehrlich: Die meisten Geschäfte werden über Beziehungen gemacht. Zwar sind heute mehr Frauen in Führungspositionen. Aber in den Top 500 US-Unternehmen sind es nur fünf Prozent, und bei den Top 200 Unternehmen in meinem Heimatland Australien sind es unter 14 Prozent. Häufig bleiben Frauen im mittleren Management stecken.

Wie sieht es in der Fruchtbranche aus?
Wir haben noch zu wenige Daten. Aber mit unserer neuen Organisation „Global Women Fresh“ sammeln wir jetzt Informationen darüber, wie viele Frauen wo in unserer stark diversifizierten Branche beschäftigt sind. Das hilft, um das Netzwerk schneller zu verbessern. Die Branche ist vielfältig, sie reicht vom Anbau über Logistik bis zum Verkauf.

Was verändert sich, wenn mehr Frauen in der Fruchtbranche mitbestimmen?
Wir brauchen mehr kognitive Diversität, ein frisches Denken, um mit den großen globalen Problemen fertig zu werden. Also benötigen wir nicht nur mehr Frauen, sondern allgemein mehr Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, die Entscheidungen treffen. Das ist essenziell für Nachhaltigkeit und Erfolg.

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Prachtexemplare

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Mit seinem buttrig-nussigen Geschmack und seiner knackigen Textur erinnert er an grünen Spargel: der Tenderstem Royale, eine Kreuzung aus Brokkoli und Kailan (auch Chinesischer Brokkoli genannt). Sein purpurfarbener Stängel ist ebenso zart wie sein grüner Kopf, sodass er komplett verzehrt und auch roh geknabbert werden kann. Gekocht ist er innerhalb von wenigen Minuten gar und bewahrt so Bissfestigkeit und Inhaltsstoffe.

Sakata Vegetables Europe
Halle 8.2; Stand B11
c/o: Theresa Richards
T: +44 1622816999
E-Mail

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Eine herkömmliche Wassermelone ist für kleine Haushalte ziemlich groß. Die Neuzüchtung Kisy von BASF Vegetable Seeds ist kaum größer als ein Apfel. Sie kann halbiert und ausgelöffelt oder geschält werden. Ihre Schale ist dunkelgrün, das Fruchtfleisch rot und fest. Verkauft wird die Mini-Melone in einer Verpackung aus Karton, sie eignet sich auch gut für unterwegs. Sie wächst in Spanien zwischen Mitte Juni und Mitte August.

Jimbofresh
Halle 5.2; Stand B09
Miguel Angel Jiménez Bosque
T: +34 626 022 485
E-Mail

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TICKER

+++ Ausgezeichnete Innovationen: Die „Yoom“-Tomate der niederländischen Firma Syngenta Seeds hat den FRUIT LOGISTICA Innovation Award (FLIA) gewonnen. Der FLIA in Silber geht an die nachhaltige Verpackung „Compastable, Flexible, Printed, Packaging“ des polnischen Unternehmens Silbo. Und Bronze holt sich ebenfalls eine umweltfreundliche Verpackung: „SoFruMiniPak“ von SoFruPak Witold Gaj aus Polen. +++ Starke Frauen: Das Future Lab war am Freitagmorgen besonders gut besucht. Über 100 Frauen kamen zum Global Women’s Network auf der FRUIT LOGISTICA. Viviane Schappo, Monica Bratuti und Julie Escobar hatten das Netzwerktreffen auf der FRUIT LOGISTICA 2019 ins Leben gerufen. +++ Gutes Ende: Die FRUIT LOGISTICA endet heute um 16 Uhr. Damit die Früchte nicht verloren gehen, arbeitet die Messe mit der Berliner Tafel zusammen. Sie sammelt Lebensmittel und verteilt sie an Bedürftige. Im letzten Jahr waren es 70 Tonnen Obst und Gemüse von der FRUIT LOGISTICA. +++

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Was ich heute gelernt habe...

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„Mir ist klar geworden, dass es mit Blick auf Plastik keine einfache Lösung gibt. Einfache Antworten sind in der Regel nicht die besten. Wir müssen für jeden Einzelfall, also jedes Produkt und jeden Lebenszyklus, die passende Lösung finden.“

Yann Champenois
Leiter Forschung und Entwicklung, Floreale

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„Ich arbeite selbst in der AgTech-Branche und fand es sehr spannend zu sehen, wie viele unterschiedliche Ansätze es gibt, Lösungen im Agrarsektor zu entwickeln. Die Wachstumsmöglichkeiten auf dem Gebiet sind einfach enorm.“

Juliet Phillips
Projektmanagerin Europa, QLBS

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„Ich bin Mangoproduzent und möchte auf der FRUIT LOGISTICA Kontakte knüpfen, um unser Fruchtpüree nach Europa zu exportieren. Wichtig ist für mich vor allem zu erfahren, welche Anforderungen ich dafür erfüllen muss. Heute Morgen habe ich auf der Messe ein Refraktometer gekauft, um den Zuckergehalt unserer Früchte bestimmen zu können.“

Joe Cobbinah
Vorstandsvorsitzender, Bodukwan Farms & Factory

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"In der Branche dreht sich alles um grüne Technologie und Technologie generell. In einigen Ländern liegt der Fokus noch stark auf der Produktivität und darauf, genug Lebensmittel zu erzeugen. Doch der Wandel hin zur grünen Technologie wird auch dort immer wichtiger werden."

Fariha Edrous
Erste Botschaftsrätin für Landwirtschaft, Malaysia

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Ausblick

• Jedes Jahr endet die Messe mit einem Highlight: dem FRUIT LOGISTICA Innovation Award (FLIA). Alle Bilder und Informationen, vor allem, wer gewonnen hat, stehen ab 16 Uhr auf www.fruitlogistica.de.

• Am kommenden Dienstag, 11. Februar, erscheint um 14 Uhr der Abschlussbericht der FRUIT LOGISTICA mit Ergebnissen und Ausstellerstimmen zur Messe: www.fruitlogistica.de/Presse

• Vom 16. bis zum 18. September 2020 findet die ASIA FRUIT LOGISTICA statt – dieses Jahr zum ersten Mal in Singapur. Der Umzug von Hongkong soll mehr Planbarkeit und Stabilität bieten. Außerdem gilt Singapur als ein sehr wichtiger Geschäfts- und Handelsknotenpunkt in Asien.

• Jetzt schon den Termin für die nächste Ausgabe vormerken: Die FRUIT LOGISTICA 2021 findet vom 3. bis zum 5. Februar statt – natürlich wieder in Berlin.

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Video des Tages

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Neue Sensoren, dynamische Anbaupläne und Aufkleber, die frisches Obst länger haltbar machen: Beim Start-up Day der FRUIT LOGISTICA dreht sich alles um Innovationen. 20 Unternehmen präsentieren ihre Ideen für die Frischfruchtbranche und für mehr Nachhaltigkeit.

Aktuelle Videos mit neuen Eindrücken von der Messe und Experteninterviews finden Sie in unserem Youtube-Kanal.

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Impressum

Susanne Tschenisch
Global PR Manager

susanne.tschenisch@messe-berlin.de
T: +49 30 3038 2295
Messe Berlin GmbH
Messedamm 22
14055 Berlin

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