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FRUIT LOGISTICA Daily

Alle Texte zur freien redaktionellen Verwendung. Fotos können mit der Angabe „Messe Berlin“ für die Berichterstattung (nicht für Werbezwecke) kostenfrei genutzt werden – Beleg erbeten. Weitere Pressefotos unter: www.fruitlogistica.de/Presse/Pressefotos



Zahlen des Tages

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sind dieses Jahr auf der FRUIT LOGISTICA vertreten: So inter-national war die Messe noch nie. Insgesamt kommen 3.300 Aussteller und Fachbesucher aus 135 Ländern. Partnerland der FRUIT LOGISTICA  ist 2020 übrigens die Heimat der Banane, Anone, Avocado, Papaya und vieler weiterer Früchte: Ecuador.

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Soviel Möhren hat Usbekistan laut European Statistics Handbook im Jahr 2019 produziert. Damit ist das Land weltweit der zweitgrößte Produzent – nur China baut mehr Karotten an. Im Export landet vom Wurzelgemüse nur ein kleiner Teil. Trotzdem ist Usbekistan der Hauptexporteur in Zentralasien.

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Neue Märkte, neue Chancen

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Mit Ausstellern aus 93 Ländern ist die FRUIT LOGISTICA internationaler Marktplatz des Fruchthandels und damit auch der ideale Ort, um neue Märkte zu entdecken. Ganz im Zeichen von „Booming South-East Europe“ steht in diesem Jahr die Halle B im City Cube. Es gibt größere Stände und neue Produkte aus der Region.

Agron Mehmeti, Executive Director der albanischen Import- und Exportgesellschaft Doni Fruits, präsentiert an seinem Stand (Foto) Äpfel, Mandarinen, Tomaten und Lauch. „Albanien hat, aufgrund des guten Klimas, das Potenzial, in Zukunft mehr Obst und Gemüse zu exportieren, zum Beispiel Äpfel, die momentan für uns das wichtigste Exportgut sind“, sagt er. Dank staatlicher Förderung und privater Investitionen wird sich das Exportvolumen laut Mehmeti vergrößern. Importiert werden vor allem Bananen, Zitrusfrüchte und getrocknete Früchte aus Argentinien, Peru und dem Mittleren Osten.

Das European Statistics Handbook widmet Südosteuropa in diesem Jahr erstmals ein eigenes Kapitel. Demnach weisen die Westbalkanstaaten Kosovo, Albanien, Bosnien-Herzegowina und Nordmazedonien ein Wachstum des Bruttoinnlandprodukts von drei Prozent auf. Großes Potenzial sehen die Autoren des Handbuchs für Serbien: Dort hat vor allem die Produktion von Baumobst in den vergangenen Jahren zugenommen, speziell der wichtigsten Exportgüter Äpfel und Pflaumen. Beim Export gefrorener Himbeeren gehört Serbien zur Weltspitze. Deutschland ist in diesem Segment sein wichtigster Abnehmer, gefolgt von Frankreich und Belgien.

Der Stand des Balkanstaats auf der FRUIT LOGISTICA ist doppelt so groß wie im Vorjahr, was auch etwas über die Bedeutung des Obst- und Gemüsehandels aussagt, meint Veljko Jovanovic von der Serbischen Industrie- und Handelskammer. „Wir werden uns in den kommenden Jahren zunehmend in Richtung EU-Markt orientieren, nicht nur mit Himbeeren, sondern auch mit Nüssen und Tomaten“, sagt er. Dafür arbeite man eng mit den zum Teil sehr kleinen Betrieben zusammen. Alle sollen internationalen Bestimmungen entsprechen und so den Handel in Richtung EU ausweiten können.

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Drei Fragen an...

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Damien Castagnier, Einkaufsleiter Obst und Gemüse, Monoprix, Frankreich, Gewinner des FRUIT LOGISTICA Award for Retail Excellence (FLARE) in der Kategorie Beeren

Welche Bedeutung haben Früchte und speziell Beeren für Ihr Unternehmen?
Der Obst- und Gemüsesektor macht fast zehn Prozent unseres Geschäfts aus. Drei Punkte sind für uns wichtig: ein umweltfreundlicher Anbau, die Artenvielfalt und der Geschmack. Erdbeeren stellen in Frankreich einen großen Markt dar. Aber wir entwickeln auch die Beerenkategorien weiter mit Himbeeren, Brombeeren und Blaubeeren. Unser Lieferant Fruits Rouges bezieht die Früchte hauptsächlich aus Frankreich. In der Hochsaison kann er fast 100 Prozent der Früchte französischen Ursprungs garantieren. 

Welche Beere ist Ihr Bestseller?
Unser Bestseller sind lose Blaubeeren, was derzeit ein exklusives Angebot ist. Die Mengen, die unsere Kunden kaufen, sind in loser Schüttung dreimal höher.

Was ist für Sie die größte Herausforderung?
Frische und Qualität sind kein Problem, aber die Verpackung ist eine echte Herausforderung. Plastik baut sich nur sehr langsam ab, also verwenden wir Karton, kompostierbare Tüten und zurzeit noch recyceltes Plastik. Unser Projekt „Detox Plastik“ hat das Ziel, 2021 für die gesamte Produktpalette keine Plastikverpackung mehr zu verwenden.

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Prachtexemplare

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Auch im grünen Zustand hat die Uurú-Banane (übersetzt „Gold“) bereits ihr typisches Aroma. Es erinnert an die Dessertbanane Gros Michel, die durch die Panama-krankheit fast ausgerottet wurde. Die Uurú wird in Ecuador angebaut, ohne Urwaldrodung, wassersparend und mit regenerativen Energieträgern. Apropos nachhaltig: Ein QR-Code auf der Schale führte Journalisten dieses Jahr zur digitalen Pressemappe der FRUIT LOGISTICA. Das sparte rund 10.000 Blatt Papier.

Weichert GmbH & Co. KG
Halle 5.2; Stand A03
Ralph Fischer
T: +49 171 732 22 77
E-Mail

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Mal zart purpurfarben, mal kräftig lila, mal fast schwarz: Ihr Äußeres ändert die Yoom-Tomate je nach Breitengrad und Anzahl der Sonnenstunden. Konstant ist laut Hersteller ihr hoher Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Die kleine Vitaminspenderin eignet sich vor allem als Snack oder Salatergänzung. Das liegt auch an ihrem interessanten Geschmack: ausgewogen süß-sauer und zugleich würzig, auch „umami“ genannt.

Syngenta Seeds B.V.
Halle 1.2; Stand D16
Rik Lootens
T: +32 475 43 84 39
E-Mail

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TICKER

+++ Rundgang: Die FRUIT LOGISTICA wurde heute mit einem Rundgang der deutschen Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, und ihrem Kollegen aus Ecuador, Xavier Lazo Guerrero, eröffnet. „Sie vertreiben ein Produkt, von dem Marketingexperten nur träumen können“, sagte Klöckner. „Ihre Branche steht für Qualität und Vielfalt, und Sie tragen zu einer gesunden Ernährungsweise bei.“ Zugleich profitiere die Branche von einem wachsenden Ernährungsbewusstsein. +++ Gesundheit: Mit Blick auf die globale Entwicklung des Coronaviruses hat die Messe Berlin Vorsichtsmaßnahmen ergriffen: Auf Anweisung der Berliner Gesundheitsbehörden erhalten nur die Personen Zutritt zur Messe, die nicht zur Coronavirus-Risikogruppe gehören. Dafür müssen alle Besucher eine Erklärung vorweisen, die auch vor Ort erhältlich ist. Zudem werden die Hygienemaßnahmen auf dem Gelände verstärkt. +++ Innovation: Mit „Tessa“ und „Fräulein“ werden auf der FRUIT LOGISTICA 2020 zwei neue Apfelsorten vorgestellt. „Tessa“ vereint den süßen Geschmack und die Festigkeit von Gala- und Pink-Rose-Äpfeln. „Fräulein“ zeichnet sich durch ein ausgewogenes Süße-Säure-Verhältnis aus und gilt als sehr saftig. +++

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Was ich heute gelernt habe…

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„Mich hat das Beispiel ‚Wunderfrucht‘ sehr beeindruckt: dass sich auf der Messe Menschen aus unterschiedlichen Ländern treffen, vernetzen und gemeinsam ein Unternehmen gründen. Das zeigt, wie dynamisch die Branche ist und dass Berlin auch für die Fruchtbranche ein toller Standort ist.“

Madlen Miserius
Senior Product Manager, FRUIT LOGISTICA

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„Es ist interessant zu sehen, dass Wissen und Informationen für die Besucher der FRUIT LOGISTICA immer wichtiger werden. In Zeiten wie diesen, in denen sich alles extrem schnell verändert, ist Wissen eben die beste Qualifikation, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.“

Kaasten Reh
Geschäftsbereichleiter Events & Awards, Fruitnet Media International

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„Ich habe gelernt, dass nicht jedes Bioplastik vollständig abbaubar ist. Mir gefiel der Vergleich mit dem rohstoffbasierten Plastik. Bioplastik wirkt einerseits der globalen Erwärmung entgegen, andererseits benötigt deren Herstellung sehr viel Wasser und Fläche.“

Océane Rennote
Project Officer, Coleacp

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„Ich habe gelernt, wie künstliche Intelligenz, egal ob im Feld oder im Gewächshaus, sowohl die Qualität verbessern als auch den Abfall verringern kann. Interessant war auch, dass die Investitionsausgaben hierfür durch doppelte Einnahmen wieder ausgeglichen werden.“

Maria Laura Ponce
Strategy and Business Development, Grupo Proeza

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Ausblick für Donnerstag, 6. Februar

• Im Logistics Hub dreht sich alles um die Digitalisierung: Welche Chancen bietet sie für den Transport verderblicher Ware, wie verändert sie die Arbeit traditioneller Speditionen?
Halle 26, 10:00-12:00 Uhr

• Mehltau in Erdbeeren lässt sich auch ohne chemische Pflanzenschutzmittel und damit umwelt- und nützlingsschonend bekämpfen: Im Future Lab wird das Potenzial der UV-C-Bestrahlung vorgestellt. 
Halle 27, 11:00-11.30 Uhr

• Um Transportschäden zu reduzieren, hat Muddy Boots eine Supply-Chain-Lösung entwickelt. Vorgestellt wird sie von Jack Evans, Head of Commercial, auf der Tech Stage.
Halle 9, Stand B11, 11.30-12:30 Uhr

• Um das neue Bio-Recht und seine Konsequenzen geht es im Fresh Produce Forum. Experten stellen unter anderem die Potenziale der digitalen Phänotypisierung als Chance für Produzenten vor.
Halle B/City Cube, A01, 15:00-16:00 Uhr

• Auf der Tech Stage gibt es in diesem Jahr ein neues Format: „44 minutes“, kurze Updates zu aktuellen Themen. Morgen geht es unter anderem darum, welche Auswirkungen die Robotik auf den Anbau von Äpfeln und Birnen hat.
Halle 9, Stand B11, 16:00-16:44 Uhr

Alle Termine online im Programmüberblick

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Video des Tages

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Eine Premiere zur FRUIT LOGISTICA gab es bereits am Tag vor der Eröffnung: Am Dienstag wurde zum ersten Mal der internationale FRUIT LOGISTICA Award for Retail Excellence (FLARE) verliehen. Und zwar in drei Kategorien: Tomaten, Beeren und Merchandising.

Aktuelle Videos mit neuen Eindrücken von der Messe und Experteninterviews finden Sie in unserem Youtube-Kanal.

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Impressum

Susanne Tschenisch
Global PR Manager

susanne.tschenisch@messe-berlin.de
T: +49 30 3038 2295
Messe Berlin GmbH
Messedamm 22
14055 Berlin

Management board: Dr. Christian Göke (Vorsitzender), Dirk Hoffmann
Chairman of the supervisory board: Wolf-Dieter Wolf 
Amtsgericht Charlottenburg (District Court), HRB 5484 B (Commercial Code)

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