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FRUIT LOGISTICA Daily

Alle Texte zur freien redaktionellen Verwendung. Fotos können mit der Angabe „Messe Berlin“ für die Berichterstattung (nicht für Werbezwecke) kostenfrei genutzt werden – Beleg erbeten. Weitere Pressefotos unter: www.fruitlogistica.de/Presse/Pressefotos

Zitat des Tages

Zitat des Tages

„Bei der Auswahl ihres Supermarkts spielen für Kunden drei Dinge eine wichtige Rolle: erstens die Frische der Waren, zweitens die Auswahl und drittens die Präsentation. Insgesamt kaufen Kunden dort mehr ein, wo sie zufrieden sind mit dem Angebot an frischem Obst und Gemüse.“ 

Rainer Münch, Partner Handel und Konsumgüter bei Oliver Wyman, Autor des „FRUIT LOGISTICA Trend Reports 2019

Zahl des Tages

Zahl des Tages

Konkret gehen in Deutschland 57 Prozent aller Möhren über den Warentisch eines Discounters. In Spanien sind es 14 Prozent – das bedeutet jede siebte Karotte wird beim Discounter gekauft. Bei Frischobst sind die Werte ähnlich: 47 Prozent der Äpfel und 54 Prozent der Orangen kommen in Deutschland vom Discounter, in Spanien 12 und 8 Prozent. Der größte Kassenschlager sind übrigens Bananen – und zwar in Deutschland ebenso wie in Südeuropa.

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Thema des Tages

Obst und Gemüse als Kundenmagnet

1962 eröffneten die Albrecht-Brüder in Essen Europas ersten Discounter. Wenige Produkte, direkt von der Palette oder aus dem Karton verkauft, und günstige Preise zeichneten das Erfolgskonzept von Aldi aus, das sich bald in ganz Deutschland und Europa durchsetzen sollte. Der einstige Großhändler für Lebensmittel Lidl verwies Aldi mit Filialen in 29 Ländern später auf den zweiten Platz. Mit einem geschätzten Umsatz von 80,5 Milliarden Euro pro Jahr ist Lidl laut dem „FRUIT LOGISTICA European Statistics Handbook 2019“ der größte Discounter in Europa, gefolgt von Aldi mit einem Umsatz von 61,9 Milliarden Euro und der russischen Kette Pyaterochka auf Platz drei (17,8 Milliarden Euro).

Bis in die 1970er Jahre hinein verkauften Discounter kaum Obst und Gemüse. Heute spielen frische Waren eine zunehmend wichtige Rolle für die Handelssparte. Laut „FRUIT LOGISTICA Trend Report 2019“, den die Unternehmensberatung Oliver Wyman in diesem Jahr zum dritten Mal erstellt hat, arbeiten Discounter wie Lidl und Aldi daran, ihr Obst- und Gemüsesortiment auszuweiten, auch, um hohe und mittlere Einkommensgruppen in urbanen Gegenden zu erreichen. Sogar frisch geschnittene Salate haben inzwischen Einzug in die Regale erhalten, ebenso wie Bio-Obst und -Gemüse. Bananen sind das am meisten verkaufte Obst im Discounter und der größte Umsatzbringer. Bei Gemüse stehen Karotten, Tomaten und Gurken am höchsten im Kurs. Geschmack, Größe und Form sind laut Studie die wichtigsten Aspekte, nach denen Verbraucher frische Waren im Supermarkt aussuchen.

Die Akzeptanz von Discountern als Verkäufer von Obst und Gemüse variiert stark in Europa: Während die Dänen im Jahr 2017 41 Prozent ihrer frischen Produkte im Discounter kauften, gefolgt von Deutschland (39 Prozent) und Polen (31 Prozent), waren es in Spanien nur fünf Prozent. Den Grund dafür sehen die Verfasser des European Statistics Handbooks darin, dass spanische und zu einem geringeren Anteil auch italienische Konsumenten frisches Obst und Gemüse noch häufig auf Märkten oder in kleinen Geschäften einkaufen.

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3 Fragen an... Julian Beer, Geschäftsführer Einkauf, Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG

3 Fragen an...

Julian Beer, Geschäftsführer Einkauf, Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG

Welche Bedeutung haben Obst und Gemüse für Discounter?

Obst und Gemüse sind unser Aushängeschild. Sie stehen für maximale Frische und höchste Qualität zum besten Preis. Für unsere Kunden bieten wir mit effizienten Logistikwegen ein täglich abwechslungsreiches und stets knackig-frisches Sortiment.

Welches Obst ist Ihr Bestseller? 

Interessanterweise ist die Banane unser umsatzstärkstes Einzelprodukt. Daraus resultiert eine hohe Verantwortung. Wir haben begonnen, die Bananen komplett auf Fairtrade umzustellen. Die Erzeuger erhalten Mindestpreise und Prämien, über deren Verwendung für soziale Projekte oder Schulen sie mitbestimmen können. 

Wie reagieren Sie auf die Wünsche der Kunden nach weniger Plastik und mehr Regionalität?

Wir reduzieren Plastik und greifen auf innovative Verpackungsarten zurück. Den Anteil von unverpacktem Obst und Gemüse weiten wir kontinuierlich aus. Das Thema Regionalität spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. So impliziert zum Beispiel unsere Bioland-Kooperation eine Umstellung auf Produkte heimischen Ursprungs.

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Schaufenster Handel

Für Sie entdeckt: neues und außergewöhnliches Obst und Gemüse von der aktuellen FRUIT LOGISTICA.

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Mit einem Wert von 20 Grad Brix enthält die Oriental Red fast doppelt so viel Fruchtzucker wie die grüne Kiwi. In puncto Haltbarkeit soll sie sie sogar um zwei Monate übertreffen. Die im Inneren rote Frucht ist eine Variante der goldenen Kiwi und wird seit drei Jahren in Kalabrien und in der Emilia Romagna angebaut. Ihr Export geht derzeit vor allem nach Deutschland und Großbritannien, demnächst auch nach Übersee.

Jingold SpA
Halle 2.2, Stand A-02
Kontakt: Federico Milanese
T: +39 34986 26463
f.milanese@jingold.it

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Eine Weltneuheit stellt das Unternehmen Bejo vor: „Erasmus F1 ist der erste purpurfarbene Spargel, der 100 Prozent männlich ist“, sagt Kevin van Schaik, Area Crop Manager South America. Männliche Pflanzen wachsen schneller und bringen höhere Erträge. Erasmus F1 schmeckt leicht süßlich, ist reich an Antioxidantien und kann roh und ungeschält gegessen werden. Damit eignet er sich perfekt für Salate oder als Snack.

Bejo Zaden B.V.

Halle 1.2, Stand B-15

Kontakt: Maurice Deben

T: +316 5356 2715

m.deben@bejo.nl

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Future Lab

Blockchain für Früchte

Ist ein Container während des Transports der Sonne ausgesetzt, kann es heiß werden – zu heiß für die darin gelagerten Früchte. Kunden bekommen davon kaum etwas mit. Smarte Technik und Blockchain können das ändern: Sensoren erfassen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Position des Containers und schreiben die Daten in eine Blockchain, eine Liste von Datensätzen, zu der alle Vertragspartner Zugang haben. „Mit dieser Technik sind die Daten für alle transparent. So kann nichts mehr manipuliert werden“, sagt Guido Lange, Geschäftsführer der Block Builders GmbH. Im Future Lab präsentiert er ein Beispiel der Commonwealth Bank of Australia, die das Verfahren 2018 getestet hat, um 17.000 Kilo Mandeln nach Hamburg zu senden.

„Mandeln in der Blockchain“

Donnerstag, 7. Februar 2019

11:00-11:30 Uhr

Halle 26

Fresh Produce Forum

Umweltbewusst liefern

Weltweit wachsen die Metropolen. Gleichzeitig lassen sich immer mehr Menschen in Städten Produkte direkt an die Wohnungstür liefern, auch Lebensmittel. Der Verkehr in Städten nimmt zu. Hersteller und Händler suchen jetzt nach Lösungen, wie der letzte Abschnitt in der Lieferkette so organisiert werden kann, dass die Früchte frisch und nachhaltig ankommen.
In der Diskussion sind unter anderem Elektrofahrzeuge und eine bessere Abstimmung, damit Straßen nicht mehrmals täglich von Zustellern angefahren werden. Jens Drubel, Geschäftsführer von „lebensmittelwandel“ und Dr. Volker Lange vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik stellen Lösungen vor, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft entsprechen.

„Die letzte Meile“
Donnerstag, 7. Februar 2019
15:00 – 16:00 Uhr
Halle B/CityCube Berlin

Logistics Hub

Abfall vermeiden

Rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen allein in Deutschland jährlich im Abfall. Nicht nur für die Erzeugung, den Transport und Vertrieb wird Energie benötigt, sondern auch, um Übriggebliebenes wieder zu vernichten. US-Amerikaner werfen durchschnittlich 40 Prozent ihrer Lebensmittel in den Müll. Die jährliche Lebensmittelverschwendung verursacht dort pro Jahr Unkosten von mehr als 165 Milliarden US-Dollar, Tendenz steigend. Bis zum Jahr 2030 könnten sie so Schätzungen zufolge auf 252 Milliarden US-Dollar jährlich steigen. Die auf internationales Recht spezialisierte Anwältin Tiffany Compres stellt aktuelle Strategien zur Vermeidung von Abfall und überflüssigen Wegen vor.

„Lebensmittelverschwendung und Distribution“

Donnerstag, 7. Februar 2019

10:00-10:25 Uhr

Halle 26

Tech Stage

Innovative Netze

Schadinsekten sorgen in der Landwirtschaft weltweit für hohe Ertragsverluste. Die Bekämpfung mit chemischen Pflanzenschutzmitteln ist nicht nur teuer, sondern belastet auch die Umwelt. Zudem wünschen Verbraucher zunehmend Lebensmittel, die nachhaltig produziert wurden. Das Unternehmen Arrigoni stellt auf der Tech Stage Netze aus Hightech-Fasern für den Einsatz in Gewächshäusern und im Freiland vor. Die Netze schützen Obst und Gemüse vor Insektenfraß und sind durch ein spezielles Herstellungsverfahren auch in einer besonders luftdurchlässigen Variante erhältlich. Mit Blick auf steigende Temperaturen infolge des Klimawandels ist das klar von Vorteil.

„Invasive Insekten, Klimawandel und neue phytopathologische Bedrohungen: Fortschrittliche Agrotextilien für sichere Lebensmittel und Klimatisierung“
Donnerstag, 7. Februar 2019
16:00-17:00 Uhr
Halle 9, Stand B-12/B-13

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Video

Video des Tages

Über 3.200 Aussteller aus 90 Ländern: So international und groß war die FRUIT LOGISTICA noch nie. Von Mittwoch bis Freitag dreht sich alles um den weltweiten Handel von frischem Obst und Gemüse. Ein kurzer Einblick in die Messehallen Berlin.


Alle Videos und Interviews unter:
https://www.youtube.com/channel/FruitLogistica

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Impressum

Susanne Tschenisch
Global PR Manager

tschenisch@messe-berlin.de
T: +49 30 3038 2295
Messe Berlin GmbH
Messedamm 22
14055 Berlin

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