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09.02.2012

FRUIT LOGISTICA aktuell: 9. Februar 2012


„Alle profitieren“: Bundesministerin Ilse Aigner eröffnet FRUIT LOGISTICA

Am Stand des Partnerlands Türkei wurde Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, herzlich auf der FRUIT LOGISTICA durch Zafer Çağlayan, dem türkischen Staatsminister für Außenhandel, willkommen geheißen. Gemeinsam mit Botschafter Hüseyin Avni Karslıoğlu durchschnitten die beiden ein rotes Band am Länderpavillon – die FRUIT LOGISTICA 2012 war offiziell eröffnet. Während des anschließenden Rundgangs besuchte Frau Aigner gemeinsam mit Messe-Chef Raimund Hosch und Global Brand Manager Gérald Lamusse die Länderauftritte von Portugal, China und Brasilien sowie weitere Pavillons. „Die Fruit Logistica genießt als Leitmesse für das internationale Obst- und Gemüsegeschäft weltweit einen hervorragenden Ruf. Von den Erfahrungen und Kontakten, die hier ausgetauscht und geknüpft werden, profitieren alle", sagte Aigner.


Hallenforum „Citrus – Produktion und Konsum global“

Am zweiten Messetag der FRUIT LOGISTICA stand das Thema „Citrus – Produktion und Konsum global“ im Fokus eines Hallenforums. Unter der Moderation von Kaasten Reh, Fruchthandel Magazin, beleuchteten namhafte Experten Probleme sowie Lösungsansätze aber auch Export- und Produktions-Zahlen der verschiedenen Citrus-produzierenden Länder in der nördlichen und südlichen Hemisphäre. Egle Eimontaite von Freshfel Europe gab einen allgemeinen Überblick über den derzeitigen weltweiten Citrusmarkt. Sie hob den in den vergangenen Jahren gesunkenen Citruskonsum hervor und machte den Trend an Zahlen der EU 27 deutlich. Im Jahr 2009 wurde ihr zufolge ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 12,22 Prozent verzeichnet, 2010 ging der Konsum um 4,77 Prozent gegenüber 2009 zurück. Freshfel habe verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Francisco José Martinez Serrano vom Comité de Citricos referierte über die Entwicklung der spanischen Citrusbranche in den vergangenen Jahren. Das Land habe sich bei den globalen Citrus-Produzenten inzwischen auf Platz 6 positioniert. Allerdings nehme Spanien beim Export den ersten Rang ein. Die südafrikanische Lage wurde von Justin Chadwick, Citrus Growers Association, thematisiert. Er diskutierte auch verschiedene Faktoren, mit der sich seiner Ansicht nach die Citrus-Branche in den kommenden fünf bis zehn Jahren auseinandersetzen müsse. Hier nannte er Handelsbarrieren, Klimawandel, die Dominanz des Einzelhandels sowie die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Als abschließende Rednerin gab Betina Ernst, Top Info Marketing SA, einen Einblick in die Besonderheiten der Citrus-Produktion der südamerikanischen Staaten Argentinien, Brasilien, Chile, Peru und Uruguay. Auch wagte sie einen detaillierten Ausblick auf die Citrus-Saison 2012 in diesen Ländern.


Hallenforum „Bananen – kein krummes Geschäft“

Bananen sind eines der beliebtesten Produkte beim Verbraucher. Aber es handelt sich auch um ein Frischeprodukt, das immer wieder besonderen Herausforderungen unterliegt. Der Markt ist heiß umkämpft, die Gunst der Verbraucher teilweise teuer erkauft. Das bestätigten einmal mehr Jörg Nürnberg von Univeg Deutschland, der den Bananenmarkt in Deutschland beschrieb: 55 Prozent der Bananen werden über den Discount-Handel vermarktet. Die Preissituation auf der einen Seite und die Kostenentwicklung auf der anderen – vor allem geprägt duch kontinuierlich steigende Kosten für Energie (Reifung), Transport und auch Personal – werden das Geschäft nicht einfacher werden lassen. Dr. Ulrike Bickelmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Leiterin des Referats 413 (Kontrollverfahren pflanzliche Erzeugnisse, Vermarktungsnormen), erläuterte die jüngsten Entwicklungen hinsichtlich Normen und Kontrollverfahren.


„5 am Tag“-Programm „frucht@arbeitsplatz“ gestartet

Das Motivationsprogramm „5 am Tag am Arbeitsplatz“ zielt auf den Mehrverzehr von Obst und Gemüse im Arbeitsalltag. Auf der FRUIT LOGISTICA 2012 wird das neue Programm „frucht@arbeitsplatz“ vorgestellt. Das Ziel: Unternehmen bieten im Rahmen ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung ihren Mitarbeitern täglich oder mehrmals wöchentlich Früchte zum freien Verzehr an und verbessern so das gesundheitliche Wohlbefinden ihrer Beschäftigten. Damit das schnell und unkompliziert gelingt, bringt „5 am Tag“ Anbieter und Nachfrager über die Internet-Plattform www.frucht-arbeitsplatz.de zusammen. Anbieter können sich hier als Lieferanten anmelden. Und interessierte Firmen oder Teams finden in der Lieferantenliste ihren regionalen Wunschlieferanten.
(Halle 20, Stand C-05, Kontakt: Thomas Erdmann, Telefon: +49(0)621/33840114, E-Mail: info@machmit-5amtag.de)


Argentinien sucht neue Märkte

Wichtigstes Ziel für den argentinischen Fruchtexport sind die Märkte im Mittleren Osten und in Asien. „In Europa arbeiten wir schon seit Jahren mit vielen Händlern erfolgreich zusammen“, sagt Patrizio Pizzoglio von ExportAr auf der FRUIT LOGISTICA. Argentinien bietet ein breites Spektrum an Obst- und Gemüsearten für den Export an. „Deswegen sind wir auch auf der FRUIT LOGISTICA, weil wir hier in nur drei Tagen Kontakte mit Händlern aus der ganzen Welt aufnehmen und pflegen können.“
(Halle 25, Stand A-15, Kontakt: Patricio Pizzoglio, Telefon: +54(0)11/41147755, E-Mail: ppizzoglio@exportar.org.ar)


Mittelständische Unternehmen aus Belgien entdecken die FRUIT LOGISTICA

Dreizehn belgische Obst- und Gemüseunternehmen präsentiert Brussels invest & import auf der FRUIT LOGISTICA. „Wir unterstützen mittelständische Betriebe, die sich einen Messeauftritt nicht unbedingt leisten können“, erklärt Projektmanagerin Sophie D´haemer. Das Angebot reicht von Melonen, Radieschen, Tomaten, Gurken über Kirschen und Erdbeeren.
(Halle 6.2, Stand D-05, Kontakt. Sophie D´haemer, Telefon: +32(0)491/625399, E-Mail: sdhaemer@mrbc.irisnet.be)


China will 2013 noch mehr Aussteller präsentieren

China exportiert jedes Jahr Obst und Gemüse im Wert von zehn Milliarden US-Dollar, während Waren für etwa die Hälfte dieses Werts importiert werden, sagt Yu Lu, Vizepräsidentin des China Chamber of Commerce of Import and Export of Foodstuffs auf der FRUIT LOGISTICA 2012. Einer der größten Exporteure des Landes ist auch auf der Leitmesse präsent: „Wir liefern 300.000 Tonnen Erzeugnisse in 80 Länder weltweit, beschäftigen 300.000 Erzeuger und erwirtschaften 300 Millionen US-Dollar Umsatz im Jahr“, sagt Liu Zijie, General Director von Goodfarmer Fruits and Vegetables, der der Handelskammer dankbar ist, auf der Messe ausstellen zu können. „Im kommenden Jahr wollen wir mehr Aussteller auf die FRUIT LOGISTICA bringen, denn der Obst- und Gemüsesektor ist eine sehr schnell wachsende Branche“, fügt Yu Lu hinzu.
(Halle 26, Stand A-09, Kontakt: Liu Zijie, Telefon: +86(0)530/8253001, E-Mail: director@goodfarmer.com)


Costa Rica: Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind das A und O

„Costa Rica engagiert sich stark für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Diese Werte wollen wir auch mit unseren Produkten vermitteln“, beschreibt Zacarías Ayub Rojas, Europachef der Exportförderungsorganisation Procomer, das Angebot der 15 costa-ricanischen Aussteller auf der FRUIT LOGISTICA. Neben gutem Geschmack und hohem Nährwert der Früchte seien deshalb auch die umweltschonende Produktion und die Einhaltung hoher Sozialstandards selbstverständlich. Die Verbraucher sollen in diesem Jahr außerdem lernen, dass es neben der Kartoffel auch noch andere schmackhafte Knollenfrüchte gibt – etwa Yucca und Yams. Am deutschen Markt schätzt Rojas vor allem die Zuverlässigkeit und die Offenheit für neue Produkte. „Die FRUIT LOGISTICA ist für uns ein Muss, denn hier kommen Interessenten aus der ganzen Welt zusammen. Ohne die Messe hätten wir uns sicherlich nicht Märkte in Dubai oder Katar erschließen können.“
(Halle 25, Stand B-14, Kontakt: Zacarías Ayub Rojas, Telefon: +34(0)89/13927792, E-Mail: zayub@procomer.com)


Dänemark: Newtec verpackt 90 Becher Cocktailtomaten in 60 Sekunden

Cocktailtomaten sortieren, portionieren und verpacken in Sekundenschnelle. Das dänische Unternehmen Newtec stellt auf der FRUIT LOGISITCA seine jüngste Entwicklung vor. „Wir hegen große Erwartungen bezüglich des Umsatzes. Die FRUIT LOGISTICA ist der Handelsplatz schlechthin für unsere Produkte“, sagt Thomas Heinicke, Sales und Marketing Manager von Newtec. Newtec ist seit 35 Jahren auf dem Markt, entwickelt und vertreibt spezielle Wiege-, Schäl- und Verpackungsmaschinen für die Obst- und Gemüsebranche.
(Halle 6.1, Stand A-05, Kontakt: Thomas Heinicke, Telefon +45(0)30/357898, E-Mail: th@newtec.dk)


Cobana Fruchtring: Erdbeeren, Äpfel und Ananas in Deutschland sehr beliebt

Erdbeeren, Äpfel, Ananas, Orangen, Clementinen, Trauben, Nektarinen, Bananen, Kiwis, Melonen, Birnen, Mangos, Grapefruit. Diese Reihenfolge der beliebtesten Obstsorten ergab eine aktuelle Verbraucher-Umfrage von Cobana Fruchtring. Dabei gaben 42 Prozent der befragten Konsumenten zu, nicht alle Produkte der Obst-und-Gemüse-Abteilung zu kennen. Nur acht Prozent waren der Meinung, dass Obst und Gemüse zu viel Arbeit bei der Zubereitung für den Verzehr mache. Auch das generelle Preisniveau ist für 75 Prozent der Befragten kein Grund für Enthaltsamkeit. „Unsere Umfrage zeigt insgesamt, dass es noch eine Menge Potenzial für Optimierungen des Angebots gibt“, so Marketingleiter Stephan Schlick. „Und sie bestätigt, dass frisches Obst und Gemüse nach wie vor ein hohes positives Image genießen.“
(Halle 6.2, Stand A-03, Kontakt: Stephan Schlick, Telefon: +49(0)40/30305270, E-Mail: sst@cobana-fruchtring.de)


Deutschland: KRONEN garantiert Verweilzeit und schonende Behandlung

„Wir haben für unsere innovative Vortex-Anlage den International FoodTec Award 2012 zugesprochen bekommen“, berichtet Stephan Zillgith, Geschäftsführer der KRONEN GmbH. Die neue Vortex-Anlage, über die sich die Besucher auf der FRUIT LOGISTICA informieren können, wurde zum Nachbehandeln von Gemüse wie Blattsalate und Wurzelprodukte, aber auch von Obst wie Äpfel und Trauben entwickelt. In den Wasserstrom können beispielsweise Chlordioxid oder Antioxidationsmittel dosiert werden. Dadurch werden eine Keimreduktion und damit eine Verbesserung von Qualität und Haltbarkeit erzielt. Die dafür notwendige Verweilzeit ist über die Fließgeschwindigkeit zwischen einer und drei Minuten gezielt regulierbar. „Herausragende Merkmale der Vortex-Anlage sind die garantierte Verweilzeit und die schonende Behandlung“, betont Zillgith.
(Halle 3.1, Stand A-05, Kontakt: Stephan Zillgith, Telefon: +49(0)7854/96460, E-Mail: info@kronen.eu)


Deutschland: Volmary präsentiert Soul Food- und Soul Flower-Konzept

„Wir stellen auf der FRUIT LOGISTICA Markenkonzepte für den Lebensmitteleinzelhandel im Bereich Pflanze vor“, sagt Raimund Schnecking, Marketingleiter der Volmary GmbH. Volmary ist Lieferant von Saatgut und Jungpflanzen von Blumen und Gemüse. „Wir bieten unseren Kunden unsere Marken als Lizenzmarken an, um ihren Absatz zu fördern.“ Die wichtigsten Konzepte seien das „Soul Food“- und das „Soul Flower“-Konzept. Sie würden dem Lebensmitteleinzelhandel ermöglichen, mit modernem, emotionalem Marketing am wachsenden Pflanzenmarkt teilzuhaben. „Wir sind der Ansicht, dass sich der Lebensmitteleinzelhandel mit unseren Konzepten weiter profilieren und vom Wettbewerb abheben kann“, so Schnecking.
(Halle 1.2, Stand C-01, Kontakt: Raimund Schnecking, Telefon: +49(0)251/27070409, E-Mail: raimund.schnecking@volmary.com)


Frankreich: Pink Lady verbündet sich mit Aschenputtel

Die FRUIT LOGISTICA wäre ohne die jährliche Präsentation der Apfelsorte Pink Lady um eine Attraktion ärmer. Dieses Jahr haben die Marketingmeister aus Frankreich ein echtes Aschenputtel auf ihren Stand eingeladen und an diverse Händler eine Kopie eines Aschenputtelschuhs geschickt. „Und derjenige, welcher den passenden Schuh präsentiert, erhält ein richtig großes Präsent“, sagt Meredith Stevens von Pink Lady Europe. Pink Lady ist eine zufällige und seit Jahren erfolgreiche Kreuzung der Apfelsorten Golden Delicious und Lady Williams.
(Halle 5.2, Stand A-05, Kontakt: Meredith Stevens, +33(0)614/942519, E-Mail: meredith.stevens@pinkladyeurope.com)


Indisches Exportunternehmen entdeckt Europa

Zum ersten Mal ist die Vaidika Group aus Indien auf der FRUIT LOGISTICA vertreten. „Bisher haben wir uns ausschließlich auf den asiatischen Markt konzentriert. Jetzt möchten wir uns auch in Europa als Exporteur indischer Qualitätsprodukte einen Namen machen“, sagt Gesu Priyadarshini von der Vaidika Group. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen hat sich hauptsächlich auf die Produkte Mango, Ananas, Melone, Granatapfel, Paprika, Erbsen sowie diverse Gewürze, Trockenfrüchte und Blumen spezialisiert.
(Halle 26 Stand A-26, Kontakt: Gesu Priyadarshini, Telefon: +91(0)20/2538274, E-Mail: exportzone@vaidikagroup.com)


Rooster-Kartoffeln aus Irland sollen Kontinentaleuropa erobern

Von Irland aus soll die Rooster-Kartoffel über Großbritannien jetzt auch Kontinentaleuropa und den Rest der Welt erobern. Die Rooster ist rund 20 Jahre nach ihrer Einführung mit einem Marktanteil von rund 65 Prozent die führende Kartoffel auf der Grünen Insel. Unter dem gemeinsamen Dach der der Irish Potato Federation (IPF) und des Irish Food Board präsentieren sich sechs Produzenten erstmals auf der FRUIT LOGISTICA. „Wir sind bereits am ersten Tag auf großes Interesse gestoßen“, freut sich Liam Glennon von der IPF. Rund 350.000 Tonnen Kartoffeln werden jährlich in Irland geerntet, 100.000 Tonnen wurden 2011 nach Russland exportiert.
(Halle 8.2, Stand B-07, Kontakt: Liam Glennon, Telefon:+353(0)1/8010500, E-Mail: liam@samdennigan.ie)


Italien: Kalabrien setzt auf Qualität statt Massenproduktion

„Wir sind mit rund 20 Produzenten und Kooperativen dabei, im Vordergrund steht Qualität und nicht Massenproduktion“ sagt Alfonso Dattolo, Präsident der Kommission für Umwelt und Raumplanung der italienischen Region Kalabrien. Die stärkere Beteiligung an der FRUIT LOGISTICA reflektiere auch die guten Abschlüsse auf der Vorjahresmesse. Klementinen, Orangen und Wassermelonen zählen zu den Spitzenprodukten, aber auch die Kartoffeln aus Sila erfreuen sich großer Beliebtheit.
(Halle 4.2, Stand B-05, Kontakt: Giacomo Giovinazzo, Telefon: +39(0)961/853074, E-Mail: g.giovinazzo@regcal.it)


Italien: FRUIT LOGISTICA ist für Sanna ein „Schaufenster für die Welt“

„Trotz Wirtschaftskrise hat Italien wieder die größte Präsenz auf der FRUIT LOGISTICA“, betonte Giovanni Piero Sanna, Generaldirektor der Abteilung für die Entwicklung von Nahrungsmittel- und Landwirtschaft sowie Qualität des italienischen Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten. Die Messe sei der wichtigste Platz für den globalen Obst- und Gemüsehandel und für die Agrarproduzenten des Landes „ein Schaufenster für die Welt“.


Italien: Sizilien bietet Tomaten in „limitierter Auflage“

Tomaten aus limitiertem Anbau im nummerierten Karton stellt das Konsortium Pomodoro di Pachino aus Südost-Sizilien auf der FRUIT LOGISTICA vor. Neu ist auch eine eher bräunlich wirkende, schwarze Tomate aus der „Tondo e Liscio“ (rund und glatt)-Familie, die noch keinen endgültigen Namen hat und etwas süßlich schmeckt. Sie wird derzeit auf Probemärkten in Italien, Deutschland und Frankreich getestet, berichtet der Präsident des Konsortiums, Sebastiano Fortunato. Alle Tomaten aus Pachino tragen das EU-Gütesiegel IGP (Indicazione Geografica Protetta / Geschützte geografische Angabe). Im kommenden Jahr wird es eine ganze Reihe neuer Sorten geben, an denen die Züchter derzeit arbeiten.
(Halle 4.2, Stand C-17, Kontakt: Sebastiano Fortunato, Telefon: +39(0)331/5485029, E-Mail: presidente@igppachino.it)


Italien: Südtirol setzt auf Bio-Anbau

„Mit einem Anteil von 25 Prozent an der europäischen Bio-Apfelernte ist Südtirol schon jetzt der wichtigste Bio-Apfellieferant der Europäischen Union“, sagt Paul Zandanel, Marketingleiter der EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen, auf der FRUIT LOGISTICA 2012. In Höhenlagen zwischen 200 und 1.100 Metern werden in Südtirol auf rund 680 Hektar Land jährlich knapp fünf Prozent der Gesamternte der Südtiroler Äpfel biologisch angebaut. In den vergangenen Jahren stieg der Ernteertrag stetig. 43.000 Tonnen Bio-Äpfel wurden in den Saisons 2011 und 2010 geerntet, nach zuvor 37.000 Tonnen in 2009 und 31.000 Tonnen in 2008. „Aufgrund der weiterhin steigenden Nachfrage wollen wir in Zukunft noch mehr Äpfel nach biologischen Richtlinien anbauen“, ergänzt Zandanel.
(Halle 4.2, Stand B-10, Kontakt: Paul Zandanel, Telefon: +39(0)471/945750, E-Mail: info@suedtirolerapfel.com)


Italien: TopControl mit neuer Logistiklösung für die Obstbranche

Auf der FRUIT LOGISTICA präsentiert das Systemhaus TopControl aus Terlan ihre neue Logistiklösung für die Obstbranche. Im Obstlager der Südtiroler Genossenschaft Frubona müssen die Gabelstaplerfahrer nicht mehr absteigen, um die Vorgänge mit Barcodescannern zu verbuchen. Eine fest am Stapler montierte Kamera erfasst schwarz-weiße Bodenmarkierungen, die von einem Bordcomputer analysiert werden. Sensoren registrieren automatisch, wie viele Kisten transportiert und in welcher Reihe auf welcher Höhe gelagert werden.
(Halle 3.1, Stand C-08, Kontakt: Johann Strozzega, Telefon: +39(0)471/319999, E-Mail: E.johann.strozzega@topcontrol.it)


Jordanien: Kostbares Wasser sinnvoll genutzt

„Im Winter produzieren wir auf 400 Meter unterhalb des Meeresspiegels Obst und Gemüse für Europa. Im Sommer auf 850 Metern, wenn es in den Golfstaaten zu heiß ist“, fasst Bushra Bataineh die Vorteile der jordanischen Landwirtschaft zusammen. Im Jordantal finde derzeit ein Paradigmenwechsel statt, so die Hydrologin beim Unternehmen AgriJordan: Für jedes Kilogramm Erzeugnis werde 80 Prozent weniger Wasser verbraucht als in traditioneller Landwirtschaft. Russland und die Niederlande seien derzeit die Hauptabnehmer der gut 500 Tonnen Obst und Gemüse. Populär sind auch die jordanischen Medjool-Datteln. „Wir liefern 2,5 Prozent der globalen Produktion“, sagt Hisham Madanat, General Manager des Progressive Agricultural Investment Co., „und in einigen Jahren sollen es fünf Prozent sein.“
(Halle 2.1, Stand C-03, Kontakt: Bushra Bataineh, Telefon: +962(0)6/5503245, E-Mail: bushra@agrijordan.com; Kontakt: Hisham Madanat, Telefon: +962(0)6/4644441. E-Mail: hmadanat@datesofjordan.com)


Kolumbien trumpft mit Pitahayas und Mini-Mangos auf

Maracuja und Papaya, Passionsfrucht und Tahiti-Limette, Baumtomate und Granadilla – die zwölf kolumbianischen Aussteller haben auf der FRUIT LOGISTICA die Gesamtbreite des exotischen Obstangebots im Gepäck. Sandra Milena García will den internationalen Messebesuchern vor allem die gelbe Drachenfrucht, Pitahaya genannt, näher bringen. „Im vergangenen Jahr waren wir als Besucher auf der FRUIT LOGISTICA und konnten sehen, wie gut unser Produkt ankommt“, so die Geschäftsführerin der Erzeugervereinigung Asoppitaya. Jetzt sollen die Messegäste erfahren, dass die Frucht aus der Familie der Kakteengewächse nicht nur exotisch aussieht, sondern auch eine wahre Nährstoffbombe ist und zudem Antioxidantien enthält. Auch Gladys Sosa, Geschäftsführerin des Unternehmens Santana Fruits, sieht großes Potenzial für ihre Mini-Mangos. „Auf der FRUIT LOGISTICA haben wir bereits Gespräche mit Kunden aus Großbritannien, Russland, Spanien und Brasilien geführt.“
(Halle 26, Stand B-02, Kontakt: Dana Chahin, Telefon: +49(0)69/13023832, E-Mail: dchahin@proexport.com.co)


Malaysias Obst-Erzeuger suchen Importeure in der EU

„Wenn man bedenkt, dass nur elf Prozent unserer Obstexporte an die EU gehen, ist da noch viel Potenzial“, sagt Malaysias Abdul Rashid bin Bahri, Pahang Regional Director der Federal Agricultural Marketing Authority FAMA. Bislang habe Holland malaysische Sternfrüchte importiert und 70 Prozent davon nach Europa exportiert. Um sich neu zu positionieren, sei es also nützlich, den weltweiten Wettbewerb zu verstehen. „Jetzt suchen wir auf der FRUIT LOGISTICA Importeure in der Tschechischen Republik, Russland, der Schweiz und Polen“, so bin Bahri. Bei der Firma Top Fruits beispielsweise werden geschälte Durian mittels „Blast Freeze“-Technologie binnen 15 Minuten auf -15 Grad und für drei Stunden gekühlt. „So bleiben die Durian für den Export frisch und werden nicht wässerig“, sagt Executive Director Dr. Tan Sue Yee.
(Halle 26, Stand C-15, Kontakt: Abdul Rashid bin Bahri, Telefon: +603(0)95366110, E-Mail: rashid@fama.gov.my; Kontakt: Tan Sue Yee, Telefon: +603(0)90807133, E-Mail: sytan@topfruits.com.my)


Marokko will mehr Bio-Obst und -Gemüse erzeugen

Marokko ist bereits zum elften Mal auf der FRUIT LOGISTICA, die 30 Erzeugergruppen nutzen die Leitmesse um „Beziehungen mit festen Kunden wie Russland, Kanada und den Niederlanden zu vertiefen und um neue Käufer zu erreichen“, sagt Larbi Bourabaa, Secretary General des Promotions- und Exportbüros Maroc Export. Das 2008 ins Leben gerufenen Entwicklungsprogramm „Plan Maroc Vert“ ziele auch darauf ab, Obst und Gemüse vermehrt ökologisch zu erzeugen. „Wir wollen auch die gesamte Produktions- und Wertschöpfungskette selber beherrschen“, fügt Bourabaa hinzu. Mit 49 Prozent ist Russland größter Abnehmer von Zitrusfrüchten, während die Europäische Union 37 Prozent derer bezieht.
(Halle 1.1, Stand A-02, Kontakt: Larbi Bourabaa, Telefon: +212(0)675/017851, E-Mail: bourabaa@marocexport.ma)


Messeneuheit: Brotfrucht und Baby-Ananas aus Mauritius

Mauritius präsentiert sich erstmals mit einem eigenen Stand auf der FRUIT LOGISTICA. „Wir können Produkte von höchster Qualität anbieten – ohne Konservierungsstoffe und den Einsatz von Chemie, fast in Bio-Qualität“, wirbt Yogesh O. Amoroo von der Handels-Förderungsorganisation Enterprise Mauritius für die Früchte des Landes. Fünf Aussteller stellen ihr Angebot vor, das von Chilischoten bis zu Noni-Früchten reicht. Das Unternehmen Totalexotic hat neben dem Klassiker Litschis auch Baby-Ananas im Gepäck. „Die sind nicht nur besonders süß und aromatisch, sondern können bei richtiger Temperatur auch zwei Wochen im Regal gelagert werden“, sagt Geschäftsführer Vickram Meghu. Während die kleinen Vitaminspender bereits fest am deutschen Markt etabliert sind, findet die Brotfrucht vor allem in Großbritannien Abnehmer. 100 Tonnen exportiert das Unternehmen jährlich auf die Insel, wo sie vor allem von den dort lebenden Jamaikanern geschätzt werden. „Wir konnten auf der FRUIT LOGISTICA bereits zahlreiche neue Kontakte knüpfen und sind sehr zufrieden“, sagt Vickram Meghu.
(Halle 5.2, Stand C-04a, Kontakt: Yogesh O. Amoroo, Telefon: +230(0)212/9760, E-Mail: yogesh.amoroo@em.intnet.mu)


Nergi: Kiwiberry soll Europa erobern

Der scharfzähnige Strahlengriffel ist eine in Ostasien beheimatete, mit der Kiwi verwandte, bis zu sechs Meter hohe Kletterpflanze. Ihre Früchte, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien sind, werden in der asiatischen Medizin verwendet, sind aber wegen der kurzen Haltbarkeit nicht für den Handel geeignet. Plant and Food Research in Neuseeland hat durch natürliche Kreuzung vier neue Sorten mit festerer Schale, gleichmäßigem Aussehen und größerer Haltbarkeit entwickelt, die jetzt unter dem Namen Nergi auf den Markt kommen. Die Europa-Vertriebsrechte für das Pflanzgut hat exklusiv die französische Firma Sofruileg erhalten. Mit den Partnern Primland (Frankreich) und FruitWorld (Niederlande) wurde jetzt die Produktion aufgenommen. Nach Probeläufen werden die ersten regulär in Europa gezüchteten Früchte ab August geerntet. Die Anbaufläche soll von 100 Hektar im kommenden Jahr bis 2016 auf 500 Hektar wachsen, in zehn Jahren rechnet Sofruileg mit einer Jahresproduktion von 10.000 Tonnen.
(Halle 22, Stand D-13, Kontakt: Jean-Pierre Caruel, Telefon: +33(0)6/13891433, E-Mail: jp.caruel@orange.fr)


Niederlande: Frische, selbstgeschnittene Ananas kommt aus dem Pine-o-matic

Oben kommt die Ananas rein, unten kommen die Ananasringe und der Saft in einem Behälter raus. Der Ananasschäler und –zerteiler „Pine-o-matic“ ist erst seit November 2011 in Serie, doch viele Plus- und Coop-Supermärkte in den Niederlanden betreiben dieses Gerät schon. „Mein Partner Ronald Lohman hatte in seinem Franchise-Supermarkt einen Orangenentsafter, dann wollte er ein Gerät für Ananasscheiben“, sagt Ingenieur Jan Molenaar vom Hersteller tastymatic. Die Eimerchen und das Know-how um Hygiene stammen vom Verpackungshersteller Bunzl. „Supermärkte vervielfachen ihren Ananasverkauf mit dem ‚do-it-yourself‘-Gerät“, sagt Annelies Clements, National Sales Manager.
(Halle 3.2, Stand C-16, Kontakt: Jan Molenaar, Telefon: +31(0)612/661102, E-Mail: info@tastymatic.com; Annelies Clements, Telefon: +31(0)622/500383, E-Mail: annelies.clements@bunzl.nl)


Niederlande: Erzeuger steuern mit den „Dutch Big Five“ den libyschen Markt an

Einer der größten Obst- und Gemüseexporteure der Welt steuert auf der FRUIT LOGISTICA die Staaten des Nahen Ostens und des Maghreb an. „Wir exportieren nicht nur in die Golfstaaten, wir haben auf der FRUIT LOGISTICA bereits Kontakte zu libyschen Importeuren aufgenommen“, so Holland Fresh Group-Messemanager Ger van Burik über die Händler der „Dutch Big Five“ – Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Gurken und Salatköpfe. Auch könnten die Erzeugnisse schnell in das Land verfrachtet werden. Ausführbare Erzeugnisse gibt es genügend: Allein 900 Millionen Kilogramm Zwiebeln werden nur in den Niederlanden erzeugt. Insgesamt 3,1 Milliarden Kilogramm Obst und Gemüse führt das Land jährlich aus.
(Halle 3.2, Stand C-18, Kontakt: Ger van Burik, Telefon: +31(0)6/24243774, E-Mail: gervanburik@HBAGgroenten.nl)


Österreich: Marke „frisch-saftig-steirisch“ ist Partner der ersten Stunde

„Von Anfang an war die FRUIT LOGISTICA für uns ein wichtiges Marketinginstrument, um auf dem europäischen Markt im Export Fuß zu fassen“, blickt Franz Schaden, Marketingleiter der OPST Obst Partner Steiermark GmbH, auf zwei Jahrzehnte der Leitmesse des Internationalen Fruchthandels zurück. Mittlerweile sei der steirische Apfel ein begehrter Exportartikel. „Auch in den nächsten Jahren ist die FRUIT LOGISTICA für uns eine wichtige Präsentationsplattform, um unsere Qualitätsäpfel ins internationale Rampenlicht zu stellen“, sagt Schaden. Begleitend zum Frische Forum während der Internationalen Grünen Woche 1991 fand eine kleine Präsentation statt. Daran beteiligten sich die Marktgemeinschaft Obst aus der Steiermark mit ihrer Marke „frisch-saftig-steirisch“ sowie drei weitere Aussteller. Schon damals mit dabei: Franz Schaden. Zwei Jahre später, im Jahr 1993, wurde die FRUIT LOGISTICA aus der Taufe gehoben.
(Halle 20, Stand A-12, Kontakt: Franz Schaden, Telefon: +43(0)664/88418840, E-Mail: franz.schaden@opst.at, office@eva-apples.com)


Peru stürmt FRUIT LOGISTICA trotz Wirtschaftskrise

Trotz weltweiter Turbulenzen im Finanz- und Wirtschaftssektor ist Europa für Peru ein bedeutender Markt für Obst- und Gemüsehandel. 32 Prozent seiner Obst- und Gemüseernte exportiert der Andenstaat nach Europa „Wir streben an, bei jedem Auftritt auf der FRUIT LOGISTICA unsere Standfläche zu vergrößern“, sagt Victor Sarabia Molina vom Agribusiness Departement Peru. Um Bedeutung Perus als Exportland herauszustellen, treten 17 Unternehmen auf dem diesjährigen Länderstand unter einem neuen Logo auf. Hauptexportprodukte sind Weintrauben, Zitrusfrüchte, Avocados und Spargel.
(Halle 25 Stand B-16, Kontakt: Victor Sarabia Molina, Telefon: +51(0)616/74002407, E-Mail: vsarabia@promperu.gob.pe)


Portugal: Transitex bietet Ex- und Importeuren Tür-zu-Tür-Komplettservice

Mehr als 5.000 Container mit frischem Obst und Gemüse schickt das portugiesische Logistikunternehmen Transitex jährlich auf die Reise. Weltweit verfügt die Firma, die sich erstmals auf der FRUIT LOGISTICA präsentiert, über gut zwei Dutzend Niederlassungen. „Wir bieten Exporteuren und Importeuren einen Tür-zu-Tür-Komplettservice“, sagt Enrique Garcia, der die Südamerika-Zentrale in Sao Paulo leitet. „Auf der FRUIT LOGISTICA sind wir nahe an den Exporteuren, das ist sehr wichtig für uns.“
(Halle 10.2, Stand B-08, Kontakt: Fernando Lima, Telefon: +351(0)218/626111, E-Mail: fernando@transitex.pt)


Portugal Fresh im zweiten Jahr mit verstärkter Präsenz

Neben der berühmten Rocha-Birne stehen Äpfel, Trauben, Beeren,frisches und verarbeitetes Gemüse und erstmals auch Pilze im Fokus des Angebotes von Portugal Fresh, dem Marketingverbund portugiesischer Obst- und Gemüseerzeuger. Man sucht neue Absatzmärkte in Skandinavien, aber auch außerhalb Europas. „Unser erster Auftritt auf der FRUIT LOGISTICA im vergangenen Jahr war ein großer Erfolg, diesmal haben wir unsere Präsenz auf 35 Firmen an 22 Ständen erweitert“ sagt Goncalo Santos Andrade, Vizepräsident von Portugal Fresh.
(Halle 26, Stand C-14, Kontakt: Goncalo Santos Andrade, Telefon: +351(0)917/884188, E-Mail: gsandrade@torriba.pt)


Schweiz: FRUIT LOGISTICA ist Ort für Imagepflege

Eine Nichtteilnahme an der FRUIT LOGISTICA kommt für den Schweizer Obstverband überhaupt nicht infrage. „Wir sind hier in Berlin, weil man eben hier ist, um Kontakte und Image zu pflegen“, sagt Bernadette Galliker vom Schweizer Obstverband. Er ist eine private Branchenorganisation der Produzenten und Verarbeiter von Obst. Die Fruchthandelsmesse unter dem Berliner Funkturm ist für den Obstverband die Plattform, um sich über Trends im Fruchthandel zu informieren.
(Halle 20, Stand A-10, Kontakt: Bernadette Galliker, Telefon: +41(0)79/6432573, E-Mail: bernadette.galliker@swissfruit.ch)


Schweiz: SIPPO öffnet Türen nach Europa

Die schweizerische Regierungsorganisation SIPPO führt auf der diesjährigen FRUIT LOGISTICA Unternehmen aus Bosnien Herzegowina, Mazedonien und der Ukraine an den schweizerischen und europäischen Markt heran. „Bei uns herrscht ein Kommen und Gehen am Stand. Wir nutzen die FRUIT LOGISTICA, um neue Kunden zu gewinnen und langjährige Kontakte zu pflegen“, sagt Jonas Spahn, Project Manager Obst und Gemüse.
(Halle 23, Stand D-02, Kontakt: Jonas Spahn, Telefon: +41(0)44/3655268, E-Mail: jspahn@sippo.ch)


Serbien nutzt FRUIT LOGISTICA als Kontaktbörse

Die Teilnahme an der FRUIT LOGISTICA ist für serbische Ostanbau- und Gemüseanbau-Unternehmen von hohem Nutzen. „Die FRUIT LOGISTICA wird sehr gut besucht, wir können gute Kontakte knüpfen“, sagt Evica Mihaljevic von der Association „Fruits of Serbia“. Serbien möchte mit Salaten, Kartoffeln, Äpfeln, Birnen, Avocados, Zwiebeln, Pilzen und mehr in den Messehallen unter dem Berliner Funkturm punkten.
(Halle 1.1 Stand E-05, Kontakt: Evica Mihaljevic, Telefon: +381(0)11/2606158, E-Mail: hladnjacesrbije@yahoo.com)


Spanien: Gut aufgestellt mit Boix-Technik

Das spanische Unternehmen Boix präsentiert auf der FRUIT LOGISTICA seine breite Palette an halb- und vollautomatischen Steigenaufrichtern. „Unsere Maschinen zeichnen sich durch ihre Flexibilität, Robustheit und Zuverlässigkeit aus“, sagt Export-Mitarbeiter Manuel Alonso. „Deshalb werden wir auch ‚Los Alemanes del Sur – die Deutschen des Südens‘ genannt.“ Das Familienunternehmen verfügt über Filialen in Holland, Mexiko, Chile und bald auch in den USA. Die Maschinen werden in rund 70 Länder exportiert; der Einstieg in den chinesischen Markt steht kurz bevor. Das Kundenspektrum reicht vom lokalen Gemüsehändler bis zu Unternehmen wie Nestlé oder Dole; der Jahresumsatz liegt zwischen 10 und 20 Millionen Euro. „Die FRUIT LOGISTICA ist für uns die weltweit wichtigste Messe überhaupt“, sagt Manuel Alonso. „Wir wollen hier vor allem die Kontakte zu unseren Kunden pflegen, denn sie sind es, die uns weiterempfehlen.“
(Halle 6.1, Stand A-01, Kontakt: Manuel Alonso, Telefon: +34(0)96/6060140, E-Mail: sales@boix.es)


Spanien: Kanarische Bananen wollen deutschen Markt erobern

„Im Februar werden wir in Deutschland 80.000 Kilogramm Bananen über verschiedene Vertriebswege anbieten“, so Francisco Rodríguez, Präsident des Verbands der kanarischen Bananenproduzenten Asprocan. Bisher wird die gesamte Produktion in Höhe von rund 400 Millionen Kilogramm jährlich ausschließlich auf dem spanischen Festland abgesetzt. Mit einer Anbaufläche von 9.000 Hektar und 10.000 Beschäftigten sowie weiteren 25.000 indirekten Arbeitsplätzen stellen Bananen das wichtigste Agrarprodukt der Inseln dar. 80 Prozent der süßen Früchte werden in Betrieben mit weniger als einem Hektar Ackerfläche angebaut – mit viel Handarbeit und einem Minimum an Pflanzenschutzmitteln. Was die „Plátano de Canarias“ sonst noch von ihren Pendants aus Übersee unterscheidet? „Durch den Anbau auf Vulkanascheböden und ihrer langsamen Reifung an der Pflanze haben sie neben dem hohen Nährwert einen ausgesprochen aromatische Geschmack“, sagt Francisco Rodríguez. Vermarktet werden die Früchte unter dem Logo der „EU-Regionen in äußerster Randlage“ (Regiones Ultraperiféricas, RUP).
(Halle 25, Stand B-08, Kontakt: Francisco Rodríguez, Telefon: +34(0)630491343, E-Mail: asprocan@infoplatano.com)


Spanien: Platerinas aus Katalonien glatt wie ein Kinderpopo

Flach wie ein Donut, außen tiefrot, innen weiß und knackig – so präsentieren sich die Tellernektarinen und -pfirsiche des katalonischen Unternehmens Sat Ort Bell auf der FRUIT LOGISTICA. „Unser größter Zuchterfolg sind die Platerinas“, sagt Geschäftsführer José Ortiz. Diese Kreuzung verbindet den aromatisch-süßen Geschmack und die praktische Form der flachen Pfirsiche mit der glatten Haut der Nektarinen. Kein Problem mehr haben damit die Konsumenten, die auf das pelzige Äußere von Pfirsichen allergisch reagieren. „Umweltfreundlichkeit und garantierte Qualität sind unsere Firmenphilosophie – jeder Karton, der den Betrieb verlässt, wird von meinem Sohn persönlich kontrolliert.“ Rund 3 Millionen Kilogramm Obst werden auf den 120 Hektar des Familienbetriebes im Ebro-Tal jährlich geerntet. 70 Prozent der Produktion sind für den Export bestimmt. Neu im Angebot ist die Flow-Pack-Linie mit 450- und 500-Gramm-Chargen.
(Halle 8.2, Stand B-14, Kontakt: Josep Ortiz, Telefon: +34(0)666/492409, E-Mail: comercial@ortbell.com)


Südafrika mit starkem Auftritt auf der FRUIT LOGISTICA

Die FRUIT LOGISTICA 2012 ist für Südafrika eine Zäsur. Zum ersten Mal präsentiert sich der Länderstand, der über 100 Exporteure vertritt, auf der Messe ohne finanzielle Unterstützung der Regierung. „Wir wollen uns in Europa mit unseren Konkurrenten aus Südamerika messen“, erklärt Sandra Baetsen vom Fresh Produce Exporter‘s Forum South Africa (fpef). „Für uns ist die FRUIT LOGISTICA die wichtigste Messe weltweit, weil wir hier alle unser Kunden, aber auch Interessenten in kürzester Zeit an einem Ort treffen.“
(Halle 5.2 Stand C-04, Kontakt: Sandra Baetsen, Telefon: +27(0)79/8773777, E-Mail: sandra@fpef.co.za)


Türkische Erzeuger erfreuen sich guter Geschäfte mit Russland

Auf dem Länderpavillon des Partnerlandes Türkei befinden sich die Unternehmen vor einer offenen Tür, wie es Hürrem Betül Levent Erdal vom Mersin Chamber of Commerce and Industry bezeichnet. „Die FRUIT LOGISTICA eröffnet unseren Erzeugern Türen nach Deutschland und zu Technologien weltweit“, sagt die Projektexpertin Fresh Fruits and Vegetables Cluster Coordination. Russland ist Hauptabnehmer der exportierten Zitrusfrüchte während Japan die meisten Feigen kaufe, fügt sie hinzu. Ziehe man alle Obst- und Gemüsearten in Betracht, so werde am meisten an die Länder Russland, Bulgarien, Polen und Ukraine exportiert, so Frau Levent Erdal.
(Halle 1.1, Stand F-06, Kontakt: Hürrem Betül Levent Erdal, Telefon: +90(0)24/2389500283, E-Mail: hurrem80@gmail.com)


Heilender Birkensaft aus der Ukraine

Erstmals auf der FRUIT LOGISTICA bietet das ukrainische Unternehmen Gals LTD gezapften Birkensaft zur Verköstigung. Dem Saft, der nur während drei bis vier Wochen im Frühjahr gewonnen werden kann, werden medizinische Heilkräfte zugeschrieben. „Wir möchten hier auf der FRUIT LOGISTICA auf diesen Saft und unser Unternehmen als Ganzes aufmerksam machen“, sagt Martyniuk Andrii, Commercial Director von Gals LTD.
(Halle 23, Stand D-02, Kontakt: Martyniuk Andrii, Telefon: +38(0)95/4194848, E-Mail: sales.gals@gmail.com)


Deutschland ist wichtigster Ex- und Importpartner Ungarns

Trotz der EHEC-Krise stieg die ungarische Obst- und Gemüseproduktion in 2011 im Vergleich zu 2010 wertmäßig um sechs Prozent und mengenmäßig um 17 Prozent. Diese Zahlen gab FruitVeB Hungarian Interprofessional Organisation for Fruit and Vegetable auf der FRUIT LOGISTICA 2012 bekannt. Die wichtigsten Exportländer Ungarns sind Deutschland (23 Prozent), Rumänien (10 Prozent), Polen (8 Prozent) und Russland (5 Prozent), die bedeutendsten Importländer Deutschland (18 Prozent), Österreich (10 Prozent), die Niederlande (9 Prozent) und Frankreich (7 Prozent). Die wichtigsten Export-Frischeprodukte sind Paprika, Gurken, Meerrettich, Tomaten, Spargel, Wassermelonen, Pilze, Nüsse, Sauerkirschen und Pflaumen.
(Halle 23, Stand B-04, Kontakt: Ágnes Vattamány, Anita Ferencz, Telefon: +36(0)70/3389567, +36(0)70/3347540, E-Mail: agnes.vattamany@fruitveb.hu, anita.ferencz@fruitveb.hu)


Rote Anjou-Birnen aus den USA

Zu den Highlights des USA-Pavillons auf der FRUIT LOGISTICA 2012 gehören die roten Anjou-Birnen aus dem Nordwesten der USA. Sie sind besonders saftig und schmecken süß. Zwei wesentliche Merkmale, denn Farbe und Auswahl im Birnen-Sortiment gelten bei den Endverbrauchern als sehr wichtig. Um den Bekanntheitsgrad zu steigern, bewirbt das Pear Bureau Northwest die rote Anjou in Deutschland und unterstützt dies mit verkaufsfördernden Aktionen.
(Halle 23, Stand A-02, Kontakt: Sandra Hollmann, Telefon: +49(0)228/9437870, E-Mail: sandra.hollmann@mk-2.com)


NORDFROST informiert über neuen Seehafen-Terminal

Am 5. August 2012 nimmt Deutschlands einziger und tidenunabhängiger Container-Tiefwasserhafen, der JadeWeserPort in Wilhelmshaven, den Betrieb auf. Das ist der Startschuss für den gerade im Bau befindlichen NORDFROST-Seehafen-Terminal, das erste Ansiedlungsprojekt in der Logistics-Zone des Hafens. Wenn das erste Schiff anlegt, werde man startklar sein und die erforderlichen logistischen Dienstleistungen erbringen, versichert der Aussteller. Obst und Gemüse sind für NORDFROST ein neuer Geschäftsbereich und stehen besonders im Fokus der strategischen Ausrichtung. Die NORDFROST-Unternehmensgruppe präsentiert sich erstmalig auf der FRUIT LOGISTICA.
(Halle 26, Stand C-01, Kontakt: Britta Heine, Telefon: +49(0)4461/8902928, E-Mail: britta.heine@nordfrost.de)


Vorschau Pressetermine: Mittwoch, 10. Februar 2012


12.00 – 12.30 Uhr
Tägliches Pressegespräch auf dem Messestand der GFI Deutsche Frischemärkte
Neuigkeiten aus den deutschen Frischemärkten
Kontakt: Frank Willhausen, Tel.: +49(0)174/8152314, E-Mail: frank.willhausen@frischemaerkte.org
Ort: Messegelände, Halle 21, Stand F-12


14.30 – 15.00 Uhr
Fototermin: Preisverleihung: Fruit Logistica Innovation Award FLIA 2012 durch Messe Berlin und Fruchthandel Magazin für hervorragende Innovationen im Grünen Sortiment
Kontakt: Wolfgang Rogall, Tel.: +49(0)30/3038-2218, E-Mail: rogall@messe-berlin.de
Ort: Messegelände, Halle 20/21


15.00 Uhr
Pressekonferenz: Marokkos Teilnahme auf der Fruit Logistica
Kontakt: Sannaa Smyej, Tel.: +212(0)661/403858, E-Mail: sanaa@avantscene.ma
Ort: Messegelände, Pressezentrum, Halle 6.3

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